Kartwochenende  Pavia IT

Traditionell zum Saisonende besuchten wir auch dieses Jahr wieder Pavia. Leider konnten nicht alle Mitglieder mitkommen, dennoch waren wir mit 11 Karts präsent. Etwas ungewohnt war das Eintreffen der Teams auf der Kartbahn. Jedes Team passte seine Abfahrtszeiten seinen Möglichkeiten an und wir vom Team Fleischkäse waren da nicht besser. Am Donnerstag ging es nach dem laden so gegen 19.30 Uhr Richtung Pavia. Die Verkehrslage war ausgezeichnet und erreichten nach nur einem kurzen halt am Zoll (Garne abstempeln) so gegen 23.40 Uhr unser Hotel Del Duca  in Cava Manara.

Kartbahn Casteletto

Am Morgen ging es dann nach dem Frühstück auf den Rennplatz wo sich bereits das Team Katzenstreu bestens eingerichtet hatte.

TEAM KATZENSTREU

Ebenfalls trafen wir auch unsere Hotelnachbarn vom Team Säulitreiber! In unserem Zeltlager fehlte es wie immer an nichts und als dann noch das Team „eins nehmen wir noch“ mit ihren Bussen ankamen, wurde der Kreis geschlossen.
Ja, ja wie immer konnten die Säulitreiber nicht bis am Mittag warten und legten gleich mächtig Gummi auf die Piste. Leider fand dies Hugos Motor nicht so lustig und klemmt noch kurz vor dem Mittag! Kein Problem für Hugo, denn Motoren sind ja sein Hobby und desto mehr sie klemmen, umso mehr Erfahrung macht er!
Nach dem Mittagessen war das Wetter weiterhin prächtig und der Grip auf der Piste wurde auch immer besser. Doch plötzlich kamen ungewohnt schnell schwarze Wolken über die Piste und entleerte diese zugleich Oh jeh, bis diese Piste wieder trocken war dauerte es bestimmt 1h. Für Hugo war dies wie ein Segen und trocknete die nasse Piste fast im Alleingang ab. In der Zwischenzeit wurde wieder mächtig an den Karts geschraubt. Jeder war mit sich und seinen Problemen beschäftigt und als dann endlich die Sonne wieder da war, ging es geschlossen auf die Gasse. Ungewöhnlich war eigentlich nur, dass wir uns gegenseitig fast nicht im Wege standen. Ja gut ich gebe es ja zu, dass ich den Chef der Kartbahn ins AUS geschoben habe, war aber nicht nur mein Fehler! Wie gesagt es blieb ungewohnt unfallfrei. Dies ist aber davon zurückzuführen, dass alle Karts etwa gleich schnell waren. Man kennt den Fahrstiel, somit kann man viel sicherer hinterher fahren.

TEAM FLEISCHKÄSE

Traditionell ging es dann am Abend zu und her, doch zum essen gab es zum ersten Mal ein Fondue! Es schmeckte wunderbar und die feinen Zutaten wie Knoblauch, Kirsch und Weisswein heizten die Stimmung mächtig an. Schnupfen, saufen und dabei noch Sexheftli anschauen.. was möchte man noch mehr! Doch die Rechnung machten wir ohne die Uschi vom Team Säulitreiber, denn sie wollte nun endlich das Werwolfsspiel eröffnen. Letztes Jahr haben wir dies zum ersten Mal gespielt und es schlug  gleich wie eine Bombe ein. Mit viel Witz und beschwipsten Fragen und Antworten fuhren wir uns so richtig an den Karren! Biber sorgte mit seinen Soloeinlagen für weiteren Spass und wir lachten uns fast ein Loch in den Bauch. Die Sprüche kamen im Minutentakt und wir fragten uns wie er dies immer abrufen konnte. Jede schöne Abend geht einmal dem Ende zu. So wurden dann gegen 2 Uhr die Kerzen auf dem Tisch gelöscht und die Nachtruhe kehrte ein.

TEAM
 

Bereits um  9 Uhr wurde die Piste wieder geöffnet und allmählich setzten wir uns wieder in unsere Karts. Das Wetter war weltklasse und mit ca. 20 Grad sehr angenehm. Die Piste baute im Verlaufe des Tages unglaublichen Grip auf. Die Reifen zeigten praktisch keinen Abbau mehr. Allmählich kämpften wir mit der starken Bodenhaftung. Materialermüdungen an den Kupplungen häuften sich, so mussten wir 4 Stück revidieren oder kompl. auswechseln. Doch die gemeinsamen Fights waren Balsam auf die mühsamen Reparaturen. An die Superzeiten vom letzten Jahr kamen wieder alle nicht mehr heran doch dies war uns eigentlich egal. Kurz vor dem Feierabend ging es dann für Videoaufnahmen nochmals gemeinsam auf die Rennstrecke. Diese beendeten das perfekte Kartweekend mit eindrücklichen Impressionen und zum Glück wieder einmal unfallfrei.

Gruss Corvin

Knüssli und Ueli beim jassen


TEAM FLEISCHKÄSE